Interview: Entrümpelungstipps vom Profi |
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Ein Umzug steht an. Wie entrümpelt man seine Wohnung? BUWAL-Mitarbeiter Hansjörg Buser verrät, wie man Lästiges oder Überflüssiges rechtzeitig los wird.
Mit Hansjörg Buser sprach Gabi Hophan homegate.ch: Welches ist der erste Schritt bei einer umzugsbedingten Entrümpelung? Hansjörg Buser: ...dass man sich rechtzeitig einen Überblick verschafft und weiss, was man nicht zügeln will. Wieso ist dies so wichtig? Weil es für nicht mehr gebrauchte Gegenstände unterschiedliche Entsorgungswege gibt. Abfälle wie z.B. Altpapier, Karton, Sperrgut oder Altmetall werden vielerorts an bestimmten Tagen abgeholt. Wenn man rechtzeitig plant, kann man diese Termine wahrnehmen. Aber es gibt auch Abfall, der nicht in diese Kategorien gehört und nicht mit der normalen Abfuhr entsorgt werden kann. Da muss man Zeit haben, die richtigen Entsorgungsstellen zu finden. Gibt es Dinge, die man kostenlos entsorgen kann? Mehr, als man glaubt: Für Papier, Karton, Pet, Glas und Konservendosen gibt es bekanntlich die in jeder Gemeinde vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten. Alte Batterien können an jeder Verkaufsstelle entsorgt werden. Abgelaufene Medikamente gibt man einfach in den Apotheken ab. Haushaltgeräte wie z.B. Mixer, Kochherde, Kühlschränke usw. kann man in jedem Geschäft, das solche Geräte verkauft, gratis entsorgen - und zwar unabhängig der Marke und unabhängig davon, wo sie gekauft worden sind. Dasselbe gilt auch für Büroinformatik (PCs) und Unterhaltungselektronik (Radios, Fernseher). Nicht zuletzt gibt es je nach Region auch Entsorgungshöfe, die gewisse Abfälle kostenlos annehmen. Es empfiehlt sich also, sich zu erkundigen. Welches ist Ihr ganz persönlicher Tipp oder Wunsch zum Thema Entrümpelung vor dem Umzug? ...dass man früh genug damit beginnt. Zudem fände ich es persönlich schön, wenn man für gebrauchte Möbel, Kleider oder auch Hausrat, die noch einigermassen «gut in Schuss» sind, zuerst Brockenhäuser, karitative Organisationen, Fundgruben oder auch Bekannte und Freunde in Betracht ziehen würde. Es muss ja nicht immer alles weggeworfen werden! |
![]() Hansjörg Buser, Mitarbeiter beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Abteilung Abfall |
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