So verkaufen Sie Ihre Immobilie
Erfahren Sie, was beim Verkauf einer Immobilie zu beachten ist, damit dieser möglichst reibungslos und erfolgreich verläuft.
Für eine möglichst optimale Abwicklung, ist der Verkauf einer Immobilie langfristig zu planen, d. h. mindestens ein Jahr vor dem voraussichtlichen Auszugstermin. Zu überlegen ist, ob man den Verkauf in Eigenregie durchführen oder von einem Immobilientreuhänder bzw. Makler abwickeln lassen will. Beide Verkaufsarten haben Vor- und Nachteile.
Selber verkaufen: Vor- und Nachteile
Wer den Verkauf selbst in die Hand nimmt, erspart sich die Maklergebühren. Andererseits ist er für alles selber verantwortlich. Dies umfasst die Beobachtung der aktuellen Marktsituation, das Erstellen einer Verkaufsdokumentation, das Beschaffen aller Verkaufsunterlagen, die Insertion im Internet oder in Zeitungen, das Durchführen von Besichtigungen der zu verkaufenden Immobilie mit interessierten Käufern, das Führen von Verkaufsverhandlungen sowie die abschliessenden rechtlichen Schritte (Kaufvertrag, finanzielle Abwicklung etc.).
Verkauf durch einen Makler
Der professionelle Immobilientreuhänder bzw. Makler stellt seine Dienstleistungen zwar in Rechnung, verfügt aber über viel Erfahrung und kennt sowohl den Immobilienmarkt als auch die Preise. Durch sein Büro ist seine Erreichbarkeit gewährleistet. Ausserdem verfügt er über verkäuferisches Geschick, hat gute Berater bei der Bank und kennt sich mit Kaufverträgen aus.
Beratung nach Bedarf
Eine dritte Möglichkeit beim Verkauf ist der Bezug einzelner professioneller Beratungsleistungen nach Bedarf (z. B. bei der Schätzung des Immobilienwerts, bei der Vertragsprüfung, bei der Steuerberatung etc.), während andere Schritte in Eigenregie durchgeführt werden (z. B. Interessenkontakte, Besichtigungen usw.). Bei dieser Variante fallen natürlich auch Kosten an, doch sind diese bedeutend kleiner als beim Maklerverkauf. Einsparungen von bis zu 70 Prozent sind hierbei möglich.
Koordinationsfragen
Vermieten oder verkaufen? Die Beantwortung dieser Frage hängt sehr von der individuellen Situation ab. Gegen eine Vermietung spricht, dass die erzielbaren Mieterträge das investierte Kapital nicht marktgerecht zu verzinsen vermögen. D. h. dass die Vermietung der Immobilie häufig wenig Rendite abwirft, während sie zugleich eine relativ starke Abnützung erfährt. Das bedeutet, dass aus Ertragssicht der Verkauf einer Immobilie sich mehr lohnt als ihre Vermietung.
Faktoren wie die Verfassung des Immobilienmarktes bzw. der erzielbare Verkaufspreis könnten eine Vermietung vorteilhaft erscheinen lassen. In Zeiten starker Inflation kann am Wohneigentum als wertgeschützte Anlage festgehalten werden. Möglicherweise beeinflussen steuerliche Überlegungen (z. B. Optimierung der Grundstückgewinnsteuer) den Entscheid. Aber auch das Offenhalten der Option einer späteren Eigennutzung oder Abtretung an die eigenen Kinder kann sich auf die Entscheidung auswirken.
Zuerst kaufen oder verkaufen? Diese Frage müssen sich alle Immobilienverkäufer stellen. Wer verkauft, bevor er eine neue Immobilie findet, hat mehr Zeit für den Verkauf und muss keine schlechten Kaufpreisangebote annehmen. Dafür hat er dann vielleicht plötzlich einen Käufer, selbst aber noch kein neues Zuhause.
Wer zuerst kauft, hat mehr Zeit für die Suche, steht dafür aber beim Verkauf unter Umständen unter Druck, weil er nicht zwei Immobilien gleichzeitig finanzieren will oder kann. Wer sich diese Variante leisten kann, sollte den Verkaufspreis seiner Immobilie möglichst tief in die Neufinanzierung einplanen, damit kein benötigtes Eigenkapital fehlt.
Sicherheitshinweise
Auf Immobilienplattformen kommt es immer wieder zu Betrugsversuchen. Um Sie vor möglichen Betrugsfällen besser zu schützen, möchten wir Sie hier auf die verschiedenen Vorgehensweisen aufmerksam machen.
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