Sicherheitshinweise

Auf Immobilienplattformen kommt es immer wieder zu Betrugsversuchen. Um Sie vor möglichen Betrugsfällen besser zu schützen, möchten wir Sie auf die verschiedenen Vorgehensweisen aufmerksam machen.

Weiterführende Links:

- Fedpol: Bundesamt für Polizei

- KOBIK: Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität

Besonders häufig treten drei Arten von Betrugsversuchen auf: Phishing, Vorschussbetrug und Geldwechselbetrug.

Phishing

Phishing ist eine Form des Internetbetrugs, bei dem Betrüger versuchen, an Benutzerdaten von Inserenten zu gelangen.

Der Vorgang läuft wie folgt ab:

  • 1. Die Betrüger melden sich per E-Mail auf publizierte Inserate und bitten um Kontaktaufnahme.
  • 2. Wenn der Inserent dieses E-Mail beantwortet, erhält er später ein E-Mail mit der Bitte, einen Login unter dem im E-Mail angegebenen Link zu tätigen.
  • 3. Klickt der Inserent auf diesen Link, wird er auf eine sogenannte Phishing-Seite geleitet. Loggt er sich dort ein, gelangen die Betrüger in den Besitz der Zugangsdaten.
  • 4. Die Betrüger ändern das Inserat des Inserenten ab, so dass alle Interessenten auf die E-Mail-Adresse der Betrüger umgeleitet werden.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass homegate.ch Sie niemals per E-Mail auffordern wird, Ihre Benutzerdaten einzugeben. Sollten Sie auffällige oder merkwürdige E-Mails erhalten, kontaktieren Sie uns.

Vorschussbetrug

In Inseraten werden Objekte angeboten, deren Miet- oder Kaufpreise konkurrenzlos günstig sind. Oftmals handelt es sich dabei um manipulierte Inserate mit verändertem Mietpreis und einer fiktiven Kontaktperson. Nach der Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen Vermieter/Verkäufer, werden Sie aufgefordert, für die Besichtigung des Objekts im Voraus eine Gebühr zu zahlen.

Hinweis: Seriöse Anbieter verlangen keine Vorauszahlungen für Besichtigungen! Wenn Ihnen betrügerische Inserate auffallen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Geldwechselbetrug

Beim Geldwechselbetrug handelt es sich um ein betrügerisches Devisentauschgeschäft.

  • 1. Die Betrüger melden sich auf Immobilieninserate. Beim telefonischen Kontakt wird dem Objektanbieter vorgeschlagen, ein Teil des Kaufpreises bar oder in Devisen, z. B. Euro zu zahlen.
  • 2. Oft werden dabei die Gespräche in Richtung Geldwechsel gelenkt. Als Anreiz wird dem Inserenten eine hohe Provision versprochen.
  • 3. Die Betrüger schlagen vor, die Treffen zur Geldübergabe im Ausland, z. B. in Norditalien oder auch Frankreich, abzuhalten.
  • 4. Bei der eigentlichen Übergabe werden die Inserenten um ihr Geld betrogen, z. B. durch Übergabe von Falschgeld oder leeren Geldkoffern.

Lassen Sie sich nicht auf Interessenten ein, die Ihnen übermässige Gewinne versprechen, das Geschäft in Bargeld abwickeln oder zusätzliche Geldwechselgeschäfte tätigen möchten!

Betrug per SMS

Die Betrüger melden sich auf Immobilieninserate per SMS. Darin wird dem Verkäufer mitgeteilt, dass es Interessenten für seine Immobilie gibt. Weiteres Vorgehen:

  • Der Verkäufer soll eine Telefonnummer anrufen
  • Einen Code eingeben
  • Eine Nachricht für die Interessenten hinterlassen

Achtung: Diese Rufnummern können kostenpflichtig sein. In solchen Fällen raten wir von einer Kontaktaufnahme ab, insbesondere wenn der Absender keine Angaben zum Tarif macht. Sollten Sie solche auffälligen SMS erhalten, wenden Sie sich bitte an Ihren Telekommunikationsanbieter.


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