Anhaltende Dynamik im Wohnungsbau
Im 4. Quartal 2011 wurden gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) in der Schweiz 13'340 Wohnungen neu erstellt. Damit erhöhte sich die Anzahl neuer Wohnungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5 Prozent. Ende Dezember 2011 befanden sich 67'750 Wohnungen im Bau, was einem Anstieg um 2 Prozent innert Jahresfrist gleichkommt. Die Zahl der baubewilligten Wohnungen nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,5 Prozent auf 13'080 Einheiten zu.

Die vollständige Pressemitteilung des Bundesamtes für Statistik können Sie hier abrufen.
Neu erstellte Wohnungen
Im 4. Quartal 2011 entstanden in der Schweiz 13'340 neue Wohnungen. Dies sind 590 Wohnungen oder 5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Mit Ausnahme der Gemeindegrössen mit bis zu 2'000 Einwohnern und jenen mit mehr als 10'000 Einwohnern wurden im Vergleich zum Quartal des Vorjahres in allen Gemeinden mehr neue Wohnungen erstellt. Die Zunahmen in den mittleren Gemeindegrössen beliefen sich auf 20 Prozent für Gemeinden mit 5001 bis 10'000 Einwohnern und auf 23 Prozent für Gemeinden mit 2'001 bis 5'000 Einwohnern.
Im Bau befindliche Wohnungen
Ende Dezember 2011 befanden sich 67'750 Wohnungen im Bau, was einem Anstieg von 2 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die Zunahme beruht auf den Gemeindegrössen mit bis zu 2'000 Einwohnern (+27%) und jenen mit mehr als 10'000 Einwohnern (+1%). Demgegenüber waren in den beiden mittleren Gemeindegrössen weniger Wohnungen im Bau.
Baubewilligte Wohnungen
Im 4. Quartal 2011 nahm die Zahl der baubewilligten Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,5 Prozent auf 13'080 Einheiten zu, wodurch rund 1'450 Wohnungen mehr baubewilligt wurden. Markante Zunahmen zeigten sich in den Gemeinden mit 2'001 bis 5'000 (+39%) sowie in jenen mit mehr als 10'000 Einwohnern (+12%). Entgegen dieser Entwicklung wiesen die Gemeindegrössen mit
bis zu 2'000 Einwohnern und mit 5'001 bis 10'000 Einwohnern gegenüber dem Vorjahresquartal weniger baubewilligte Wohnungen aus.
Anzahl neue Wohnungen pro Quartal

(Quelle: Bundesamt für Statistik)
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