Tanz der Flammen
Was ist im Winter schöner, als sich vor einem Cheminée zu räkeln? Wer noch keines hat oder sich eines ohne Russ und Funkenflug wünscht, sollte sich hier die Bio-Ethanol-Kamine resp. -Feuerstellen ansehen. Darunter gibt es echte Hingucker.
Seit rund zwei Jahren werden sie immer häufiger thematisiert: die Bio-Ethanol-Kamine und Indoor-Feuerstellen. Hier einige Informationen im Überblick.
Vorteile, die ins Auge stechen
Bio-Ethanol-Kamine benötigen wenig Platz, lassen sich in jedem Raum aufstellen und bei einem Wohnungswechsel mitnehmen. Sie verursachen weder Rauch, Russ noch Funkenflug.
Design-Highlights
Die Auswahl an Bio-Ethanol-Kamine und -Feuerstellen ist gross. Denn selbst namhafte Produktdesigner verlegen mittlerweile ihr Talent auf das Ofenbauen und kreieren schlichte, freche oder elegante Modelle aus Holz, Glas, Stein und Stahl, frei stehende und solche, die sich an die Wand hängen oder in die Ecke stellen lassen (siehe «Top Ten»).

Bio-Ethanol-Kamine können vielseitig eingesetzt werden, sind russ- und praktisch geruchsneutral und benötigen wenig Platz.
So funktionieren Bio-Ethanol-Kamine
Die Cheminées werden mit flüssigem Bio-Ethanol betrieben, das in Brennboxen verbrannt wird. Die Boxen sind meist aus Edelstahl und können bei Bedarf entzündet werden. Oft sind sie so konzipiert, dass man die Grösse der Flamme regulieren kann.
Dekoration - nicht Heizung!
Ethanol verbrennt relativ geruchsneutral und vollständig rückstandsfrei. Als Heizung taugen diese Cheminées allerdings nicht. Denn laut Verbraucherzentrale Hamburg ist der Heizeffekt nur gering. Ausserdem erzeugt ein halber Liter verbranntes Ethanol die gleiche Menge CO² wie 12-16 Menschen in einer Stunde ausatmen. Deshalb ist eine ausreichende Belüftung des Raums unerlässlich.
Die Handhabung setzt grosse Sorgfalt voraus. Denn wer die Sicherheitshinweise nicht beachtet, riskiert einen Wohnungsbrand. Wichtige Tipps finden Sie unter dem Stichwort «Sicherheitshinweise».
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