Wohntrends 2011

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Die grossen Möbelmessen sind vorbei, die neuen Einrichtungstrends sind da. Es lohnt durchaus, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In Köln und Mailand jedenfalls, bekam man richtig Lust, sich neu einzurichten.Von Gabi Hophan

Starkes Design mit klarer Formensprache und gute Qualität: Das sind die Pfeiler, auf denen die Einrichtungstrends nach wie vor aufgebaut sind. Kommt hinzu, dass man Innovation verstärkt auch mit Nachhaltigkeit verbindet. Im Umgang mit Ressourcen sind Menschen sensibler geworden.

Weiss kombiniert mit subtilen Farben

Bei den Möbeln bleibt Weiss im Trend. Die Bezugsstoffe hingegen sind in zurückhaltendem Grün, kaltem Grau, hellem Rot, Beerenblau sowie im grossen Spektrum der Naturtöne angesagt. In Anlehnung an die Siebzigerjahre spielen auch Orange und Apfelgrün eine Rolle. Und im Polsterbereich kommt Schwarz zurück, der Klassiker der Achtzigerjahre. Übrigens: Im Vergleich zu den Vorjahren werden Farben eher subtiler eingesetzt.


Was ist 2011 im Trend im Wohnbereich? Wir verraten es Ihnen auf den nächsten Seiten.

Heimische Hölzer im Aufwind

Die Verwendung heimischen Holzes wird immer wichtiger: Beliebt ist z. B. die Eiche, jedoch in ihrer ursprünglichen Farbe und nicht dunkel gebeizt. Wichtig sind auch das hochwertige und elegante Nussbaumholz, das Holz des Kirschbaums mit seinen rötlichen Anklängen oder andere Obstbaumhölzer. Im hellen Farbspektrum bleiben Buche, Ahorn, Esche, Erle und Birke «in».

Stoffe: ganz und gar nicht glatt

Bei Stoffen spielt das haptische Erleben eine grosse Rolle. Deshalb sind viele von ihnen nicht mehr glatt, sondern haben eine reliefartige Struktur. Apropos Muster: Im Trend sind Streifen, florale Muster, abstrakte Grafiken oder Ornamente.

«Ehrliche» Materialien und Funktionalität

Welche Voraussetzungen muss ein Stuhl erfüllen, um ein «guter Stuhl» zu sein? Er muss bequem sein, muss also seiner Funktion gerecht werden. Das Design (mit zunehmend runderen Formen) muss natürlich trotzdem stimmen, aber Funktionalität und Material stehen im Vordergrund. Apropos Materialien: Wenn dieses Jahr von «Materialehrlichkeit» die Rede ist, sind damit natürliche Werkstoffe gemeint, wie z. B. Holz, Glas, Stein sowie einzelne Metalle wie Edelstahl.

Grenzenlos zu Hause

Heute gilt mehr denn je, dass die Wohnräume ineinander verschmelzen und die traditionellen Grenzen durchlässig sind: Der Fernseher steht plötzlich im Küchenbereich, der Esstisch wird zur Kommunikationszentrale, und die Badewanne steht im Schlafzimmer. Kochen, Essen und Wohnen werden immer mehr zur Einheit, und der Schlaf- und Badezimmerbereich nähern sich an.


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