Seriosität des Baupartners

Tappen Sie nicht in die Falle von Betrügern und prüfen Sie Ihren Baupartner auf Herz und Nieren. Wir verraten Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Von Jürg Zulliger

Immobilien-Betrüger gibt es zwar nicht viele in der Schweiz. Aber es gibt sie. Sie kommen immer wieder in die Schlagzeilen, weil ihnen leichtgläubige Käufer Geld anvertraut haben. Manchmal handelt es sich um Projekte, die bloss ein Luftschloss sind. Oder man gerät an notorische Baupleitiers, die ihren Kunden Vorschüsse und Anzahlungen abknöpfen und mit dem zweckentfremdeten Geld Rechnungen auf ganz anderen Baustellen begleichen. Die Tricks sind oft verblüffend ähnlich. Nur die Namen der betrogenen Kunden ändern sich.

Teurer Erfahrungsmangel

Die schwarzen Schafe in der Branche schlagen aus dem Unwissen und aus der Unerfahrenheit von Eigenheimkäufern Profit. Ein Haus oder eine Wohnung kauft man nicht alle Tage. So verwundert es nicht, dass es vielen Leuten ganz einfach an Erfahrung mangelt.

Vor lauter Vorfreude auf das neue Heim übersieht man Anzeichen eines fragwürdigen Geschäftsverhaltens. Ein schwacher Trost bleibt, dass man Betrügern meist nur einmal auf den Leim geht. Bis man es merkt, hat man oft schon viel Geld unwiederbringlich verloren.

Baupartner prüfen

Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Alptraum wird, darf man seinem Baupartner also nicht blindlings vertrauen. Es gilt, dessen Vorgeschichte, Qualifikation, Vertrauenswürdigkeit und die Hintergründe sorgfältig auszuleuchten.

Dabei steht der Kaufinteressent heute nicht alleine da. Er kann sich beraten lassen, verschiedene Informationskanäle nutzen und selbst Erkundigungen einholen. Damit sind alle Vorkehrungen getroffen, damit einem das Eigenheim wirklich Freude bereiten wird.