Richtig rechnen und sich beraten lassen

Auch bei modernen, mit Strom betriebenen Wärmepumpen braucht es ein Controlling: Der für den Verbrauch der Wärmepumpe bezogene Strom muss umgerechnet werden. Dabei ist noch der Wirkungsgrad der Wärmepumpe zu berücksichtigen. Weil die Wärmepumpe pro bezogene Einheit Strom etwa drei bis vier Einheiten erneuerbare Energien aus der Umgebung (z. B. über eine Erdsonde) liefert, spart man damit viel Geld beim Einkauf von Energie.

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Viele Laien sind aber oft nicht ohne Weiteres in der Lage, diese Berechnungen selbst durchzuführen und herauszufinden, ob ihre eigene Energiebilanz eigentlich gut oder schlecht ist. Thomas Ammann, Architekt beim Hauseigentümerverband Schweiz (HEV), empfiehlt in diesem Punkt: «Es ist grundsätzlich wichtig, beim Neubau und Umbau auf neue Standards und moderne Technik zu achten. Doch genauso wichtig ist die Überwachung und Auswertung im Betrieb.» Er rät Hauseigentümern, die für das Haus bezogene Energiemenge monatlich oder zumindest jährlich zu erfassen und auszuwerten.

Dabei kann einem der Architekt, Haustechniker oder Energieplaner helfen. Thomas Ammann betont: «Derjenige Fachmann, der die ganzen energetischen Berechnungen erstellt hat, kennt das Objekt am besten und kann mit wenig Aufwand Aussagen über den Verbrauch und die Energieeffizienz machen.»

Beratungsstellen

Wer technische Unterstützung für die Erfassung und die Beurteilung der Energiebilanz braucht, kann sich sonst auch an die oft kostenlosen Energieberatungsstellen in den Städten und Gemeinden richten.