Finanzen

Es macht wenig Sinn, sich für geräumige 3-Zimmer-Wohnungen mit allem Drum und Dran zu bewerben, wenn man sich diese gar nicht leisten kann. Darum lohnt es sich, vorher zu rechnen und dann mit konkreter Budgetangabe gezielt zu suchen.

Kassensturz: Was liegt überhaupt drin?

Überlegen Sie zuerst, ob eine gemeinsame Wohnung drin liegt. Sonst geraten Sie schnell in die Schuldenfalle. Listen Sie auf, wie viel Geld monatlich zur Verfügung steht, um Miete, Nebenkosten, Lebensmittel und sonstige Ausgaben zu berappen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie bei Ihrer Kalkulation alle künftigen Kosten berücksichtigt haben, wenden Sie sich an eine Budgetberatungsstelle (siehe «Nützliche Links»).

Wer bezahlt wie viel?

In der Regel einigen sich Paare auf eine fifty-fifty-Lösung und teilen alle Ausgaben. Eine weitere Möglichkeit ist, dass jener Teil, der mehr verdient, auch mehr Kosten übernimmt. Das bewährt sich vor allem bei Paaren mit sehr unterschiedlichen Einkommen. Über die Aufteilung muss man sich vor dem Zusammenziehen einig sein. Zudem sind die Kosten immer im Blick zu behalten und eventuell die Einnahmen und Ausgaben schriftlich in einem Haushaltbuch festzuhalten.

Empfehlenswert: Drei Bankkonten

Am besten ist, wenn jeder sein Bankkonto behält und man ein drittes, gemeinsames Konto eröffnet, auf das jeder der Partner monatlich seinen Beitrag an Miete, Nebenkosten, Lebensmittel usw. einzahlt. Natürlich muss es für das gemeinsame Konto auch zwei EC-Karten geben, damit jeder Zugriff hat. Wichtig: Behalten Sie die Buchungen gemeinsam im Blick und informieren Sie sich gegenseitig über grössere Ausgaben, damit es am Monatsende keinen Ärger gibt.

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