Wie gut stehen Sie finanziell da?

Wer Wohneigentum erwerben will, muss zuerst herausfinden, wie viel er dafür ausgeben kann. Wichtig ist, nicht bis zum absoluten Limit zu gehen und nicht Feriengeld oder Gratifikationen zu verplanen.

Wie viel Eigenkapital haben Sie?

Für einen Hypothekarkredit braucht es 20 Prozent Eigenkapital. Als Eigenmittel eignen sich nicht nur Spargelder, sondern auch Wertschriftendepots, Bodenbesitz oder Vorsorgegelder der 3. und 2. Säule, und zwar grundsätzlich als Verpfändung oder als Vorbezug.

Wie lautet die Tragbarkeitsregel?

Für Hypothekarzinsen, Amortisation sowie Neben- und Unterhaltskosten (=Wohnkosten) rechnet man bei 20 Prozent Eigenkapital mit jährlich 6 Prozent des Kaufpreises. Mit anderen Worten: Wenn ein Objekt Fr. 900'000 kostet, muss man mind. Fr. 180'000 Eigenkapital haben und hat dann Fr. 43'200 Wohnkosten zu erwarten.

Laut Banken dürfen diese Kosten nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen. Sie müssten also Fr. 129'600 jährlich verdienen.

Wichtig: Hüten Sie sich vor Schönwetter-Berechnungen, die manchmal in Inseraten dargestellt sind. Denn die Hypothekarzinsen können ansteigen. Und Wohneigentum muss auch dann noch tragbar sein.

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