Wie erziehe ich meinen Hund?

Es nicht einfach, mit einem Hund in dichtbesiedelten Gegenden zu leben. Umso wichtiger ist es, dass Ihr Hund durch den Besuch von Welpenspielstunden und später Erziehungskursen zum angenehmen Mitbewohner wird.

Erziehung

Zur richtigen Erziehung gehört das Arbeiten mit verschiedenen Stimmlagen. Verwenden Sie zudem immer die gleichen Ausdrücke für Verbote, Befehle und Lob. So lernt Ihr Hund Ihre Sprache. Besonders wichtig sind Lob und Belohnungen.

Stubenreinheit

Welpen sind nur in den seltensten Fällen stubenrein, wenn Sie zu Ihnen nach Hause kommen. So liegt es an Ihnen, dem Tier beizubringen, dass Pfützchen und Häufchen in der Wohnung nicht erwünscht sind. Dazu braucht es Ihrerseits viel Geduld und Verständnis sowie keine Strafen.

Mit der Befolgung dieser Tipps wird auch Ihr Hund stubenrein:

  • Nach jeder Mahlzeit, jedem Spiel und jedem Aufwachen sollten Sie mit dem Welpen ins Freie gehen.
  • Geben Sie dem Welpen zudem die Möglichkeit, alle zwei Stunden nach draussen zu gehen.
  • Beobachten Sie ihn in der übrigen Zeit genau, um die Anzeichen für ein dringendes Geschäft zu bemerken. Führen Sie den Hund bei den ersten Anzeichen wie unruhiges Herumlaufen im Kreis, Winseln oder Scharren unverzüglich ins Freie.
  • Setzen Sie den Welpen im Freien immer an die gleiche, geeignete Stelle.
  • Loben Sie den Hund ausgiebig nach Verrichtung des Geschäfts an der gewünschten Stelle.
  • Lassen Sie den Welpen nachts neben Ihrem Bett schlafen. Hunde beschmutzen Ihren Liegeplatz nicht. Ihr Welpe wird sich mit Winseln oder Jammern bemerkbar machen, wenn er ins Freie muss.
  • Wenn Sie den Hund in der Wohnung auf frischer Tat ertappen, rufen Sie laut «Pfui». Nehmen Sie den Welpen und tragen Sie ihn nach draussen.
  • Ein Malheur, das Sie im Nachhinein entdecken, sollten Sie unauffällig und kommentarlos beseitigen. Für ein «Pfui» ist es in diesem Fall zu spät.

Wohnen mit Hunden