- Kostenloses Suchabo
- Vorteile von MieterPlus
- Tipps für die Wohnungssuche
- Unsere 5 Tipps für die WG-Suche
- Unsere 5 Tipps: So findest du einen Mitbewohner
- Was kostet eine erste eigene Wohnung?
- Kreise in Zürich: Das sind die 12 Stadtteile
- Quartiere in Basel: In welchem Stadtteil findest du dein Zuhause?
- Immobilientypen
- Mit der Homegate App noch schneller zum neuen Zuhause
- Preiswert zur Miete
- In fünf Schritten zur neuen Wohnung
- Wohnungsbewerbung
- Betreibungsauszug in der Schweiz
- Wohnung trotz Betreibung
- Mieten oder kaufen?
Mieten oder kaufen: Eigenheim ist oft greifbarer als gedacht
Wer eine neue Wohnung sucht, denkt meist zuerst ans Mieten. Dabei kann auch der Kauf einer Immobilie eine realistische Möglichkeit sein – oft sogar früher, als viele annehmen.
Viele Wohnungssuchende richten ihren Fokus ausschliesslich auf Mietobjekte – und übersehen dabei, dass auch der Kaufmarkt zahlreiche passende Angebote bereithält. Es lohnt sich deshalb, diese Möglichkeit ebenfalls in Betracht zu ziehen: So erweitert sich die Auswahl und die Chance steigt, das passende Zuhause zu finden.
Voraussetzung: Die Finanzierung ist tragbar
Die gute Nachricht: Wer eine Immobilie erwerben möchte, muss den Kaufpreis in der Regel nicht vollständig selbst aufbringen. Bis zu 80% können üblicherweise über eine Hypothek finanziert werden. Wichtig ist jedoch die sogenannte Tragbarkeit: Die laufenden Kosten – also Hypothekarzinsen, Amortisationen und Nebenkosten – sollten nicht mehr als ein Drittel des Einkommens ausmachen.
Damit du aber keine komplizierten Berechnungen selber durchführen musst, kannst du hier kinderleicht deinen maximal möglichen Immobilien-Kaufpreis herausfinden: Einfach deine Eigenmittel sowie dein Einkommen eingeben und schon siehst du, welcher Kaufpreis für dich realistisch ist. Und wenn ihr zu zweit (oder mehrere Personen zusammen) eine Immobilie kaufen wollt, könnt ihr natürlich eure Eigenmittel wie auch eure Einkommen addieren.
Welche Hypothek passt zu dir?
Für die Finanzierung deines Eigenheims stehen verschiedene Hypothekarmodelle zur Auswahl. Sie unterscheiden sich vor allem in Bezug auf Planungssicherheit und Flexibilität.
Festhypothek
Du vereinbarst einen fixen Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit – beispielsweise 5, 10 oder 15 Jahre.
- Hohe Planungssicherheit
- Schutz vor steigenden Zinsen
- Weniger flexibel bei einem vorzeitigen Ausstieg
- Geeignet für: Personen, die Wert auf stabile und gut kalkulierbare Kosten legen
SARON-Hypothek
Der Zinssatz orientiert sich am aktuellen Geldmarkt und wird in regelmässigen Abständen angepasst.
- Häufig günstiger bei tiefem Zinsniveau
- Vorteil bei sinkenden Zinsen
- Geringere Planungssicherheit
- Geeignet für: Personen, die flexibel bleiben möchten und Schwankungen bei den Zinsen akzeptieren
Variable Hypothek
Der Zinssatz wird von der Bank festgelegt und kann jederzeit geändert werden.
- Sehr flexibel (meist kurzfristig kündbar)
- Keine feste Laufzeit
- In der Regel höhere Zinsen als bei anderen Modellen
- Geeignet für: Kurzfristige Finanzierungen oder Übergangslösungen, z. B. bis zu einem Verkauf
In der Praxis werden diese Hypothekarformen häufig kombiniert, um eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Flexibilität zu erzielen.
Warum sich viele für ein Eigenheim entscheiden
Ein eigenes Zuhause ist mehr als nur eine alternative Wohnlösung. Für viele bedeutet es ein Stück Unabhängigkeit und eine Investition in die Zukunft.
- Vermögen aufbauen statt Miete bezahlen: Ein Teil deiner monatlichen Kosten fliesst direkt in deine eigene Immobilie.
- Grössere Auswahl: Auf dem Kaufmarkt ist das Angebot oft vielfältiger als bei vergleichbaren Mietwohnungen.
- Bessere Planbarkeit: Mit der richtigen Finanzierung lassen sich die Wohnkosten langfristig gut einschätzen.
- Mehr Freiheit bei der Gestaltung: Du bestimmst selbst über Umbauten, Einrichtung und Nutzung.
- Weniger Abhängigkeit: Keine Kündigungen wegen Eigenbedarf oder Einschränkungen durch einen Mietvertrag.
- Zukunftssicherung: Wohneigentum kann auch ein wichtiger Bestandteil deiner finanziellen Vorsorge sein.